Für mich hieß es gestern im Rennen Minipower statt Multipower... Von Anfang an ging gar nichts bei mir, die Beine waren komplett leer. In der Riesengruppe fiel ich sofort zurück, aber auch alles was danach kam, konnte ich nicht halten, einfach nur eine Katastrophe.... Dabei sollte es MEIN Rennen werden...
Aber dann kam Teil 2 des Rennens : Die nächste Gruppe mit Britta Wiessner Ich war vom ersten Teil so fertig, dass ich erstmal in Tränen ausgebrochen bin und ihr erklären musste, dass ich nicht gestürzt bin, sondern vor Freude weine, sie zu sehen Und ab da wurde das Rennen einfach nur schön!! Mir war nicht mehr schlecht, also konnte ich noch schnell 2 Multipower-Gels "nachladen" und konnte endlich das Tempo der Gruppe halten... Zusammen mit Britta war das ein Traum. Sie strahlte in der Gruppe so eine gute Laune aus und war dabei so entspannt, das war einfach nur ansteckend! Gegenseitig haben wir uns an manchen Stellen wieder rangefahren, aufeinander gewartet und einfach tierisch viel Spaß gehabt. Und viel Lernen konnte ich zudem auch noch von ihr, ein sehr sehr wertvolles und tolles Hinterrad!!!
Problematisch wurde es 10Kilometer vor dem Ziel. Es fuhren uns immer wieder schnellere Gruppen auf,
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Es war fast wie letztes Jahr, nur dass der Regen in Köln etwas wärmer war und Hagel dazukam... aber nur fast. Denn das Blau-Weiße "Gute Laune Team" zauberte ein Traumergebnis auf die Kölner Straßen und das Siegerpodest.
Aber um Rennergebnisse einzufahren, muss erst gestartet werden. Und der erste Start beim Skoda Velodom 2013 - Rund um Köln, erfolgte in diesem Jahr nicht wie in den vergangen Jahrzehnten am Ostermontag, sondern am 12. Mai 2013.
Aufgrund der schwierigen Wetterverhältnisse der vergangenen Jahre, die von Schnee bis zu sinnflutartigen Regenfällen alles zu bieten hatten, wurde der Termin für den Klassiker nach hinten verlegt... wie bereits erwähnt: Es hat nur wenig genutzt!
Pünktlich zum Start der 100km Strecke setzte der Regen ein, um nach 30 Sekunden in massiven Hagel überzugehen. Dieses Wetter mit wenigen trockenen Abschnitten begleitete das Feld das gesamte Rennen!
Umso beachtlicher sind die Platzierungen, die unsere "Langstreckler" einfahren konnten.
So ein Heimrennen hat ja echt Vorteile – ganz entspannt mit dem Vereinskollegen um 7.45 Uhr in voller Montur mit dem Auto nach Köln fahren. Aussteigen, Rad zusammenbauen, ein bisschen „warm fahren" (na ja), in den Startblock A einsortieren und dann das übliche nette „meet and greet" und die Freude über zahlreiche weiß/blaue Trikots. So weit so gut, so weit so einfach!
Noch ist es trocken, doch die Prognosen sind schlecht und niemand glaubt ernsthaft, trocken zu bleiben. Pünktlich zum Start geht es dann auch los – mit dem Regen! Aber das ist es eigentlich gar nicht, was mich beschäftigt. Ich bin seit Tagen (genau genommen seit Frankfurt) „irgendwie" (??) angeschlagen und weiß im Grunde bereits am Start, dass ich heute nichts ausrichten werde. Blödes Gefühl – und erstmalig in diesem Jahr. Klar, die Hoffnung stirbt zuletzt und Wunder gibt es immer wieder, aber nach annähernd 30 Jahren im Sattel kennt frau ja die Signale, die der Körper sendet. Nicht zu starten war durchaus eine Alternative – die ich aber doch wieder verworfen habe. Ob das schlau war, müssen die nächsten Tage zeigen.
Die gute Nachricht zuerst: Platz 2 der Gesamtwertung!! :-)))
Aber erstmal hoffe ich, dass es den beiden Gestürzten Christian Herzog und unserem Totti wirklich wieder besser geht!! Zwei so schlimme Nachrichten direkt nach Zielankunft, das mag man gar nicht hören und das überschattet das tolle Ergebnis leider auch. Gute Besserung, Ihr Zwei!!!
Und gestern Abend bei der Pastaparty sagt Totti noch zu mir: Irgendwann hat jeder mal seine Sturzpremiere... Uuäähh Und was er mir noch sagte: er fährt heute die 40km, zusammen mit Bettina, René und einigen anderen Jungs. Als Lena mir dann auch dazu riet, die Kurze zu fahren, hatte ich eine fast schlaflose Nacht, dafür aber einen morgendlichen Geistesbl...Mehr anzeigen ), aber dann kam es einen Meter vor mir zum Sturz, ich konnte noch gut ausweichen, aber für sowas bin ich einfach zu ängstlich und mit einem Herz, das in die Hose gerutscht ist, fährt es sich verdammt schlecht Also musste ich reißen lassen und das war's dann auch schon wieder mit den Gruppen.
Tour d'Energie - fast schon DER Pflichtermin im Jedermann-Zirkus.
Denn das Jedermannrennen in Göttingen verspricht eine tolle Stimmung, anspruchsvolle und schöne Strecken und meist auch gutes Wetter.
Das beste zuerst: Team Drinkuth-Multipower konnte im ersten GCC-Rennen der Saison deutliche blau-weiße Ausrufezeichen setzen!
Lena Biasch und Bettina Gerke über 46km auf Platz 1 und 2, Manuela Freund über 100km auf Platz 2.
Aber von vorne... das Wetter: Am Vorabend des Rennens zeigt sich der Wettergott erzürnt... es regnete ohne Unterlass. Das erzeugte beim Team zwar leichte Sorgenfalten, immerhin gab es auf den beiden Strecken über 46 und 100km nicht ganz ungefährliche Abfahrten zu durchfahren... aber dennoch war die Laune wie immer mehr als gut, als man traditionell am Vorabend gemeinsam zum Essen raus war und den Tag vor dem Rennen ausklingen ließ.
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